Formen der Unternehmensführung

Verschiedene Formen der Unternehmensnachfolge durch Nachkommen der Unternehmerfamilie.
Welche?

Die Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen erfolgt meistens in zwei Schritten, zwischen denen Jahre liegen können. Diese beiden Schritte sind einerseits die Übergabe der Unternehmensführung und andererseits die notarielle Übertragung des Eigentums an dem Familienunternehmen.

  • Etwas vereinfacht ausgedrückt kann die Übertragung des Eigentums am Familienunternehmen in zwei Formen erfolgen, …

  • entweder als unentgeltliche Übertragung des jeweiligen Unternehmens oder seiner Geschäftsanteile auf die nächste Generation zu Lebzeiten, beispielsweise durch (schenkungs-)erbschaftssteuerpflichtige Schenkung,

  • oder als unentgeltliche Übertragung des jeweiligen Unternehmens oder seiner Geschäftsanteile auf die nächste Generation nach dem Ableben. beispielsweise entweder durch Erbfolge mit testamentarischer Bestimmung des oder der Erben des Familienunternehmens oder durch gesetzliche Vererbung an einen einzelnen Nachkommen oder an eine Erbengemeinschaft.

Häufig sind Söhne oder Töchter der Unternehmerfamilien, die Nachfolger oder Nachfolgerin werden wollen, nach Ausbildung, Studium und mehrjähriger Tätigkeit in anderen Unternehmen als dem der Familie schon deutlich über dreißig Jahre alt, wenn sie in das elterliche Unternehmen zurückkehren, um sich einarbeiten und dann – je nach den Umständen – entweder die Führung des Unternehmens als Ganzes zu übernehmen, etwas, dass insbesondere viele der männlichen Nachkommen anstreben, oder sich in mehrjähriger Zusammenarbeit mit dem Vorgänger, meistens mit dem Vater, einzuarbeiten und die Unternehmensführung nach und nach, Abteilung für Abteilung  zu übernehmen, was eher die weiblichen Nachkommen bevorzugen, die sich vielfach freuen, zunächst einige Jahr mit dem Vater zusammen zu arbeiten und erst, wenn sie sich sicher fühlen, die Führung des ganzen Unternehmens zu übernehmen.

Und so führen die Nachkommen das elterliche Unternehmen oft schon Jahre, ohne selbst Eigentümer des Familienunternehmens zu sein. Besitzer sind immer noch der Vater, die Mutter oder beide Elternteile. Wenn dann das Eigentum am Unternehmen nicht schon zu Lebzeiten erfolge, dann erst infolge der Erbfolge, nachdem der eigentliche Besitzer des Unternehmens verstorben ist. Die Erbfolge kann testamentarisch geregelt sind, beispielsweise wenn der Erblasser sein Unternehmen nur einem oder einigen bestimmten Nachkommen zum Eigentum übertragen möchte. Wenn es jedoch kein Unternehmertestament gibt, wird das Familienunternehmen in gesetzlicher Erbfolge übertragen, falls es mehrere Erben geben sollte, dann an die Erbengemeinschaft.

  • Meine Intention ist,
    Familienunternehmen zu erhalten

    Dr. Herbert Wettig
    Nachfolgeberater für Familienunternehmen
    Konfliktmediator für Unternehmerfamilien
    D-71229 Leonberg | Obere Burghalde 42
    Tel: 07152-27061 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Meine Intention ist,
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    Dr. Herbert Wettig
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